Feinmechanik & ihre Fertigungsverfahren

Definition und Begriffserklärung

 

Definition der feinmechanischen Fertigung

Die feinmechanische Fertigung bezieht sich auf die Herstellung von präzisen mechanischen Teilen und Komponenten mit sehr engen Toleranzen und hohen Oberflächengüten. Dabei werden spezialisierte Fertigungstechniken und -verfahren eingesetzt, um hochpräzise Bauteile für die Mechatronik herzustellen. Auch in verschiedene Anwendungen, wie zum Beispiel in der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Optik werde präzise Bauteile benötigt. Diese Fertigung erfordert eine sorgfältige Planung, hochwertige Materialien und fortschrittliche Maschinen, um die geforderten Maße und Qualitätsstandards zu erreichen.

Die Geschichte der feinmechanischen Fertigung erstreckt sich von den rudimentären Techniken der Antike über die Fortschritte der Renaissance bis hin zu den modernen CNC-Verfahren. Während der industriellen Revolution wurden neue Maschinen und Produktionsmethoden eingeführt, um die Präzision und Effizienz zu verbessern. Heute werden feinmechanische Teile in verschiedenen Branchen eingesetzt, von der Luft- und Raumfahrt bis zur Medizin.

Unterschied zur herkömmlichen Mechanik

Der Hauptunterschied zwischen Feinmechanik und herkömmlicher Mechanik liegt in der Präzision und den Toleranzen der hergestellten Teile. Während herkömmliche Mechanik sich oft auf die Herstellung größerer und weniger präziser Bauteile konzentriert, befasst sich die Feinmechanik mit der Herstellung von sehr präzisen Komponenten und Geräten mit extrem engen Toleranzen und komplexen Geometrien. Dies erfordert spezialisierte Fertigungsverfahren und hochpräzise Maschinen, um die geforderten Standards zu erfüllen. Feinmechanik wird typischerweise in Branchen eingesetzt, in denen höchste Präzision und Qualität unerlässlich sind, wie etwa in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und der Optik.

Präzision und Toleranzen

 

Präzision: Bedeutung, Umsetzung & Kontrolle

Sie spielt in der Feinmechanik eine entscheidende Rolle, da es darum geht, hochpräzise Bauteile und Geräte mit extrem engen Toleranzen herzustellen. Es gibt einige Themen, um die Präzision zu bewerkstelligen:

  • Toleranzen: Toleranzen sind die zulässigen Abweichungen von einem bestimmten Maß oder einer bestimmten Spezifikation. Bei der Feinmechanik sind die Toleranzen besonders eng. Sie bewegen sich oft im Bereich von Mikrometern oder sogar Nanometern. Dies bedeutet, dass die hergestellten Teile sehr genau den vorgegebenen Spezifikationen entsprechen müssen.
  • Messtechnik: Es werden hochpräzise Messgeräte und Messverfahren eingesetzt, um die Präzision sicherzustellen. Dazu gehören beispielsweise Koordinatenmessgeräte, Mikroskope und optische Messsysteme.
  • Fertigungsverfahren: Für die Herstellung präziser Bauteile werden spezielle Fertigungsverfahren wie CNC-Fräsen, Drahterosion, Schleifen und Drehen eingesetzt. Diese Verfahren ermöglichen es, komplexe Geometrien mit hoher Genauigkeit herzustellen.
  • Materialauswahl: Die Auswahl der richtigen Materialien ist entscheidend für die Präzision in der Feinmechanik. Hochwertige Werkstoffe mit gleichbleibenden mechanischen Eigenschaften und geringen inneren Spannungen werden verwendet, um eine hohe Maßgenauigkeit sicherzustellen.
  • Qualitätskontrolle: Präzisionskomponenten werden während des gesamten Fertigungsprozesses streng kontrolliert und geprüft, um sicherzustellen, dass sie den geforderten Standards entsprechen. Dies umfasst sowohl eine In-Prozess-Kontrolle als auch eine Endkontrolle der fertigen Teile.

Toleranzen

Wie oben bereits angeschnitten, sind Toleranzen die zulässigen Abweichungen von einem bestimmten Maß oder einer bestimmten Spezifikation. Die Toleranzen können verschiedene Parameter wie Maße, Form, Position und Oberflächenbeschaffenheit betreffen. Sie werden in der Regel in Form von Toleranzklassen angegeben, die den zulässigen Bereich für die Abweichung vom Sollwert festlegen.

  • IT-Klassen (International Tolerance): Diese Klassen reichen von IT01 bis IT16 und werden häufig für lineare Maße verwendet. Eine niedrigere IT-Klasse bedeutet eine höhere Genauigkeit.
  • DIN-Toleranzklassen: Diese werden gemäß den deutschen Industriestandards (DIN) definiert und umfassen Klassen wie IT01, IT0, IT1, IT2 usw.
  • ISO-Toleranzklassen: Diese werden gemäß den internationalen Standards der Internationalen Organisation für Normung (ISO) festgelegt und umfassen Klassen wie IT01, IT0, IT1, IT2 usw.
  • H-Toleranzklassen: Diese werden oft für Gewinde und Passungen verwendet und umfassen Klassen wie H3, H4, H5 usw.
  • ANSI-Toleranzklassen: Diese werden gemäß den amerikanischen Normen des American National Standards Institute (ANSI) festgelegt und umfassen Klassen wie ANSI 1, ANSI 2, ANSI 3 usw.

Eine enge Toleranz bedeutet, dass die Abweichung vom Sollwert sehr gering sein muss, während eine weite Toleranz größere Abweichungen zulässt. In der Feinmechanik werden oft sehr enge Toleranzen verwendet, oft im Bereich von Mikrometern oder sogar Nanometern, um sicherzustellen, dass die Bauteile präzise und zuverlässig funktionieren.

Die Einhaltung der Toleranzen wird durch präzise Fertigungsverfahren, hochwertige Materialien und sorgfältige Qualitätskontrolle sichergestellt. Wenn die Toleranzen nicht eingehalten werden, kann dies zu Funktionsstörungen, schlechter Passgenauigkeit oder anderen Problemen führen.

 

Fertigungsprozesse

Es gibt mehrere Fertigungsprozesse in der feinmechanischen Industrie, die darauf abzielen, hochpräzise Bauteile und Komponenten herzustellen. Hier einige der wichtigsten Verfahren:

Zerspanung

Zerspanung ist ein Verfahren, bei dem Material von einem Werkstück durch Schneiden, Schleifen oder Bohren entfernt wird, um die gewünschte Form und Oberflächengüte zu erzielen. Dazu gehören Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen:

  • CNC-Bearbeitung (Computerized Numerical Control): CNC-Bearbeitung ist ein hochpräziser Fertigungsprozess, bei dem computergesteuerte Maschinen verwendet werden, um Materialien wie Metall, Kunststoff oder Keramik zu bearbeiten. Diese Maschinen können komplexe Formen und Konturen mit hoher Genauigkeit und Wiederholbarkeit herstellen.
  • Feinmechanisches Drehen: Das Drehen ist ein Fertigungsprozess, bei dem ein rotierendes Werkstück von einer Schneidewerkzeugmaschine bearbeitet wird, um eine zylindrische Form zu erzeugen. Beim feinmechanischen Drehen werden sehr genaue Toleranzen eingehalten, um präzise Bauteile herzustellen.
  • Feinmechanisches Fräsen: Das Fräsen ist ein Verfahren zum Entfernen von Material von einem Werkstück mit einem rotierenden Schneidwerkzeug. Beim feinmechanischen Fräsen werden präzise Werkzeugmaschinen verwendet, um komplexe Formen und Oberflächen mit hoher Genauigkeit herzustellen.
  • Drahterodieren: Beim Drahterodieren wird ein elektrisch leitfähiger Draht verwendet, um Material von einem Werkstück durch elektrische Erosion zu entfernen. Dieser Prozess ermöglicht die Herstellung von sehr feinen und präzisen Konturen und Formen.
  • Feinmechanisches Schleifen: Das Schleifen ist ein Fertigungsprozess, bei dem Material von einem Werkstück durch Abrieb entfernt wird, um eine glatte Oberfläche zu erzeugen. Beim feinmechanischen Schleifen werden hochpräzise Schleifmaschinen verwendet, um sehr enge Toleranzen und Oberflächenqualitäten zu erreichen.

Spanlose Umformung

Bei der spanlosen Umformung wird Material ohne Materialabtrag geformt, um die gewünschte Form zu erreichen. Beispiele hierfür sind Biegen, Tiefziehen, Stanzen, Pressen und Walzen.

Elektroerosion

Elektroerosion ist ein Fertigungsverfahren, bei dem Material mithilfe eines elektrischen Entladungsfunken abgetragen wird. Es wird häufig für die Bearbeitung von sehr harten Materialien wie Hartmetall verwendet.

Diese feinmechanischen Fertigungsprozesse werden häufig in der Herstellung von Komponenten für Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Optik, Elektronik und Automobilindustrie eingesetzt, wo hohe Präzision und Qualität erforderlich sind.

 

Materialien für die Feinmechanik

Die Auswahl des geeigneten Materials hängt von verschiedenen Faktoren wie den mechanischen Eigenschaften des Bauteils, den Herstellungsanforderungen, den Umgebungsbedingungen und den Kosten ab. In der feinmechanischen Fertigung werden häufig Materialien mit spezifischen Eigenschaften und Toleranzen verwendet, um präzise und zuverlässige Bauteile herzustellen. Hier sind die gängigsten Materialien:

  • Metalle: Metalle wie Aluminium, Stahl, Edelstahl, Kupfer und Messing werden häufig in der feinmechanischen Fertigung eingesetzt. Sie bieten eine gute Festigkeit, Härte und Korrosionsbeständigkeit und sind vielseitig einsetzbar.
  • Kunststoffe: Kunststoffe wie ABS, Polyamid, Polycarbonat und PEEK werden für Bauteile verwendet, die leicht, langlebig und korrosionsbeständig sein müssen. Sie bieten eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien und eignen sich gut für Anwendungen in der Elektronik, Medizintechnik und Automobilindustrie.
  • Keramiken: Hochleistungskeramiken wie Aluminiumoxid, Siliziumnitrid und Zirkonoxid werden für Bauteile verwendet, die hohe Temperaturen, Verschleiß und Korrosion standhalten müssen. Sie werden häufig in der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik und der Elektronik eingesetzt.
  • Verbundwerkstoffe: Verbundwerkstoffe wie Kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) und Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Gewicht und werden häufig in Anwendungen eingesetzt, die eine hohe Steifigkeit und Festigkeit erfordern, wie beispielsweise im Leichtbau und in der Luftfahrt.

Qualitätskontrolle und Messtechnik

Qualitätskontrolle in der mech. Fertigung

Qualitätskontrolle ist ein entscheidender Schritt in der mechanischen Fertigung, der sicherstellt, dass Produkte den erforderlichen Standards entsprechen. Durch präzise Prüfverfahren und -techniken wird sichergestellt, dass Produkte fehlerfrei und funktionsfähig sind. Die Qualitätskontrolle umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, darunter dimensionale Messungen, Oberflächeninspektionen, Materialanalysen und Funktionsprüfungen. Diese werden sowohl während des Fertigungsprozesses als auch nach Abschluss der Produktion durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Produkte den Spezifikationen entsprechen. Eine effektive Qualitätskontrolle trägt dazu bei, Ausschuss zu reduzieren, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und das Image des Unternehmens zu verbessern.

Hier bei GBN Systems setzen wir auf modernste Technologien und Expertise, um eine erstklassige Qualitätskontrolle in der mechanischen Fertigung zu gewährleisten. Unser QM-Beauftragte, Gerhard Frank, kümmert sich um zahlreiche Aufgaben wie z.B.: Entwicklung, Implementierung und Überwachung von Qualitätsmanagementsystemen und -richtlinien, Schulung von Mitarbeitern, Kommunikation mit Kunden und Lieferanten in Bezug auf Qualitätsanforderungen und -verbesserungen, Untersuchung von Qualitätsproblemen und Durchführung von Korrekturmaßnahmen und Sicherstellung der Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorschriften im Zusammenhang mit Qualität und Produktsicherheit.

Wir sind stolz darauf die internationale Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001:2015 zu besitzen, die die GBN Systems GmbH als anspruchsvollen und zukunftsorientierten Partner auszeichnet. In unserer täglichen Arbeit demonstrieren wir den unbedingten Willen zur stetigen Optimierung sämtlicher Entwicklungs- und Fertigungsprozesse sowie unserer Kundenbeziehungen.

Messtechniken in der feinmech. Fertigung

In der feinmechanischen Fertigung kommen verschiedene Messtechniken zum Einsatz, die eine präzise Qualitätskontrolle und Überwachung der Fertigungsprozesse ermöglichen. Dazu gehören unter anderem die optische Messtechnik, die taktil-mechanische Messtechnik und die berührungslose Messung.

Die optische Messtechnik verwendet optische Instrumente wie Mikroskope, Interferometer und Laserscanner, um Oberflächenstrukturen, Geometrien und Maße präzise zu vermessen. Sie ermöglicht hochauflösende Messungen mit hoher Genauigkeit und ist besonders für komplexe Bauteile und filigrane Strukturen geeignet.

Die taktil-mechanische Messtechnik umfasst den Einsatz von taktilen Messgeräten wie Tastspitzen und Tastsystemen, die direkt mit der Werkstückoberfläche in Kontakt kommen. Sie ermöglicht eine genaue Vermessung von geometrischen Merkmalen und Oberflächenrauheiten sowie eine schnelle Überprüfung der Bauteilqualität.

Die berührungslose Messung nutzt Verfahren wie die Lasertriangulation, die Streulichtmessung und die Wirbelstromprüfung, um Bauteile berührungslos zu vermessen. Diese Methode ist besonders für empfindliche oder schwer zugängliche Oberflächen geeignet und ermöglicht eine schnelle und präzise Qualitätskontrolle.

Durch den Einsatz dieser Messtechniken können feinmechanische Fertigungsunternehmen sicherstellen, dass ihre Produkte den hohen Qualitätsstandards entsprechen und Kundenanforderungen erfüllen. Dies trägt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Kundenzufriedenheit bei.

Branchen und Anwendungsbeispiele

Feinmechanische Bauteile und Komponenten finden in einer Vielzahl von Branchen Anwendung, darunter die Mechatronik, Robotik, Halbleiterindustrie und Medizintechnik. Diese Präzisionsteile spielen eine entscheidende Rolle in technologischen Innovationen und fortschrittlichen Produktionsprozessen.

In der Mechatronik, einem interdisziplinären Bereich, der Mechanik, Elektronik und Informatik vereint, sind feinmechanische Bauteile unverzichtbar für die Entwicklung hochpräziser Systeme und Maschinen. Sie kommen in Robotern, Automatisierungssystemen und Sensortechnologien zum Einsatz und tragen zur Optimierung von Produktionsabläufen und zur Effizienzsteigerung bei.

In der Halbleiterindustrie spielen feinmechanische Komponenten eine Schlüsselrolle bei der Herstellung von Halbleiterprodukten wie Mikrochips und Transistoren. Präzise gefertigte Bauteile ermöglichen die genaue Positionierung und Bewegung von Werkzeugen und Materialien in den Fertigungsanlagen, was zu einer verbesserten Produktqualität und höheren Durchsatzraten führt.

In der Medizintechnik werden feinmechanische Bauteile in einer Vielzahl von Geräten und Instrumenten eingesetzt, darunter chirurgische Instrumente, Implantate, Diagnosegeräte und Prothesen. Diese Komponenten müssen höchsten Qualitätsstandards entsprechen und eine präzise Funktionalität gewährleisten, um die Sicherheit und Effektivität medizinischer Behandlungen zu gewährleisten.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation in diesen Branchen werden feinmechanische Bauteile zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Technologien und tragen zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Förderung des technologischen Fortschritts bei.

 

Innovation und Forschung

In der feinmechanischen Fertigung erleben wir eine Revolution durch innovative Technologien und fortschrittliche Verfahren. Von der 3D-Drucktechnologie bis hin zur optischen Messtechnik – Innovationen treiben die Branche voran und ermöglichen eine noch präzisere und effizientere Produktion.

Die Einführung von Hochleistungsmaterialien und die Integration von KI-gestützten Automatisierungslösungen optimieren die Fertigungsprozesse und erhöhen die Produktqualität. Durch die Verwendung von CNC-Maschinen und fortschrittlichen Messtechniken können Unternehmen jetzt noch komplexere Bauteile mit unglaublicher Genauigkeit herstellen.

Die Feinmechanikbranche setzt verstärkt auf Digitalisierung und Industrie 4.0, um die Effizienz zu steigern und die Time-to-Market zu verkürzen. Durch die Implementierung von IoT-gestützten Systemen und Predictive Maintenance wird die Produktionsleistung maximiert und Stillstandszeiten minimiert.

Mit einem starken Fokus auf Innovation und Qualität setzt die feinmechanische Fertigung neue Maßstäbe in Präzision und Zuverlässigkeit. Unternehmen, die diese Technologien nutzen, bleiben an der Spitze des Wettbewerbs und bieten ihren Kunden Produkte von höchster Qualität und Präzision.

 

Herausforderungen in der feinmechanischen Fertigung

Die feinmechanische Fertigung steht vor vielfältigen Herausforderungen und Problemen, die eine präzise und effiziente Produktion erschweren können. Ein zentrales Problem ist die hohe Komplexität der Bauteile, die präzise Bearbeitung erfordert und oft zu längeren Fertigungszeiten führt. Zudem stellen enge Toleranzen und hohe Anforderungen an Oberflächengüte und Maßhaltigkeit besondere Ansprüche an die Fertigungsprozesse. Dies widerspiegelt sich am Ende im höheren Preis der Bauteile.

Weitere Herausforderungen ergeben sich aus der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung der Fertigung. Die Integration von Industrie 4.0-Technologien wie CNC-Maschinen, Robotik und digitalen Messsystemen erfordert umfangreiches Know-how und Investitionen in die Infrastruktur. Zudem müssen feinmechanische Betriebe flexibel auf Kundenanforderungen reagieren können und gleichzeitig eine hohe Produktivität und Rentabilität sicherstellen.

Die Sicherstellung der Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte ist eine weitere zentrale Herausforderung. Eine genaue Qualitätskontrolle entlang des gesamten Fertigungsprozesses ist unerlässlich, um Ausschuss zu minimieren und die Kundenanforderungen zu erfüllen. Dies erfordert den Einsatz moderner Messtechnik und Qualitätssicherungsverfahren sowie qualifizierte Mitarbeiter mit entsprechendem Fachwissen.

Insgesamt sind feinmechanische Fertigungsunternehmen, wie wir bei der GBN Systems, gefordert, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und innovative Lösungen zu finden, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der Fertigungsprozesse sowie Investitionen in Technologie, Schulung und Qualitätsmanagement sind entscheidend, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und Kundenbedürfnisse optimal zu erfüllen.

Wir bei der GBN Systems konzentrieren uns auf unseren seit 35 Jahren alten aber bewährten Leitfaden „Qualität aus Bayern“. Denn wir sind kompromisslos qualitätsorientiert und konzentrieren uns auf das Partnernetzwerk in der Region. Dadurch überzeugen wir unsere Partner durch kurze Lieferzeiten, problemlose Kommunikation und Erreichbarkeit & qualitative Geräte und Komponenten.

 

Zukunftsausblick

Die feinmechanische Fertigung steht vor einem spannenden Wandel in der Zukunft. Neue Technologien wie 3D-Druck, künstliche Intelligenz und Robotik werden die Branche revolutionieren.

Durch den Einsatz von fortschrittlichen Fertigungsmethoden können Unternehmen effizienter produzieren und die Produktqualität verbessern. Der Trend zur Digitalisierung und Vernetzung ermöglicht eine nahtlose Integration von Produktionsprozessen und eine intelligente Steuerung von Maschinen und Anlagen. Dies führt zu einer höheren Flexibilität, schnelleren Reaktionszeiten und einer besseren Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktanforderungen.

Die feinmechanische Fertigung wird somit weiterhin eine Schlüsselrolle in verschiedenen Industriezweigen spielen und sich kontinuierlich weiterentwickeln, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

FAQ - Bereich

Ein feinmechanischer Betrieb ist ein Unternehmen, wie GBN Systems GmbH, das sich auf die Herstellung präziser mechanischer Komponenten und Geräte spezialisiert hat. Diese Betriebe arbeiten in der Regel mit hochpräzisen Maschinen und Werkzeugen, um Teile mit sehr engen Toleranzen herzustellen. Feinmechanische Betriebe sind oft in Branchen wie der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Elektronik tätig, wo präzise gefertigte Teile von entscheidender Bedeutung sind. Sie bieten Dienstleistungen wie CNC-Bearbeitung, Feinschleifen, Drehen, Fräsen und Prüfen von Komponenten an, um die Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen.

Ein Feinwerkmechaniker ist ein Experte für die Herstellung und Instandhaltung präziser mechanischer Bauteile und Systeme. Zu seinen Aufgaben gehört die Bedienung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Metall- und Kunststoffteilen nach technischen Zeichnungen und Vorgaben. Darüber hinaus ist er für die Montage und Justierung von Baugruppen verantwortlich und führt Qualitätskontrollen durch, um sicherzustellen, dass die gefertigten Teile den vorgegebenen Standards entsprechen. Sie arbeiten häufig in der Automobil-, Luftfahrt-, Elektronik- und Medizinindustrie und tragen durch ihre präzise Arbeit wesentlich zur Herstellung hochwertiger Produkte bei.

Feinwerkmechaniker und Zerspanungsmechaniker sind zwei Berufe im Bereich der Metallbearbeitung, die sich in ihren Tätigkeitsbereichen unterscheiden.

Feinwerkmechaniker sind für die Herstellung präziser Bauteile und Geräte zuständig. Sie arbeiten in der Regel in Betrieben, die feinmechanische oder optische Geräte herstellen, wie beispielsweise in der Medizin-, Elektro- oder Luftfahrtindustrie. Zu ihren Aufgaben gehört das Einrichten und Bedienen von CNC-Maschinen, das Lesen technischer Zeichnungen, das Programmieren von Maschinen sowie das Prüfen und Nachbearbeiten der gefertigten Teile.

Zerspanungsmechaniker hingegen sind spezialisiert auf das Bearbeiten von Werkstücken durch spanende Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. Sie arbeiten vor allem in der metallverarbeitenden Industrie, im Maschinenbau oder in Betrieben, die Werkzeugmaschinen herstellen. Zu ihren Aufgaben gehört das Einrichten und Bedienen von Maschinen, das Überwachen der Fertigungsprozesse, das Auswählen der passenden Werkzeuge sowie das Prüfen und Messen der gefertigten Werkstücke.

Die Toleranz bei einem Werkstück bezieht sich auf die zulässige Abweichung oder Variation der Abmessungen oder Eigenschaften eines Bauteils von den vorgegebenen Spezifikationen. Sie gibt an, in welchem Bereich die tatsächlichen Maße eines Werkstücks von den idealen Maßen abweichen dürfen, um noch akzeptabel zu sein. Toleranzen sind wichtig, um sicherzustellen, dass Bauteile korrekt funktionieren und passend montiert werden können, auch wenn kleine Abweichungen in den Herstellungsprozessen auftreten.

In der feinmechanischen Fertigung werden eine Vielzahl von Materialien verwendet, darunter Metalle wie Stahl, Aluminium, Kupfer und Titan, sowie Kunststoffe, Keramik und Verbundwerkstoffe. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften, die für bestimmte Anwendungen und Anforderungen geeignet sind. Metalle werden häufig für Bauteile mit hoher Festigkeit und Haltbarkeit eingesetzt, während Kunststoffe für leichtere und kostengünstigere Komponenten verwendet werden können. Keramik findet oft Verwendung in Anwendungen, die hohe Temperaturen oder chemische Beständigkeit erfordern. Durch die Auswahl des richtigen Materials können Hersteller die Leistung, Haltbarkeit und Funktionalität ihrer Produkte optimieren.

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